AUTORENLESUNG VOM 08.05.2020

12.05.2020 13:58

Die Deutsche Fassung von meiner Autorenlesung vom 8. Mai 2020.

Samstag 19. April 16:55 Uhr in dem Luftraum über Flughafen Frankfurt am Main,

Deutschland Der Luftraum über dem Frankfurter Flughafen war mit startenden und landenden Flugzeugen so dicht überfüllt, wie Autobahn A3 da unten. Ein unabhängiger Beobachter könnte nur erstaunt schauen, wie könnten die Flugdisponenten so ein grosses Verkehr überhaupt steuern und überwachen. Dank der moderner Technik, Arbeitseinsatz und psychischen Resistenz ging es fast ohne jeglichen Probleme. Es machte ihnen nichts, dass ein dichtes Nebel langsam an die Dächer der Wolkenkratzer der Weltbanken und Finanzinstituten in dem Stadtzentrum fiel. In der Höhe von 28 Kilometern herrschten andere Bedingungen. Dorthin stieg binnen ein paar Minuten weissblaue GULFSTREAM OVERHEAD 7 HYPERSONIC vom ehemaligen Colonel US AIR FORCE John McLaughlin pilotiert. Der dunkelblaue Horizont ohne einziger Wolkenfelder schien mit klaren Sonnenschein direkt in Flugzeugcockpit. John in seinem Pilotieren machte das nichts. Die Kabinenfenster waren mit gleichen Technologie produziert, wie die Gläser in seinem Büro der Gesellschaft US INDUSTRIES in dem höchsten Stock WTC in New York. Diese Fenster verdunkeln sich automatisch, als die von Sonnenstrahl oder anderem Lichtquelle beschienen sind. John hatte zwar ab und zu die Tendenz nach dem Helm mit Sonnenschutzglas zu greifen, auf dem er als Kampfjetpilot an der verschiedenen Fliegern der amerikanischen Provenienz von Phantom, Starfighter bis F18 Hornet und F35 gewöhnt war. In der Kabine des Hypersonicjets GULFSTREAM hat Ruhe geherrscht, die nur teilweise durch tiefen Klang von 4 experimentalen Doublemotoren Pratt and Whitney gestört war. John war ganz an Flugzeugsteuern konzentriert, der zweite Pilot Jack hat aufmerksam den Monitor vor sich beobachtet, gleich wie Andrej Andrejevic Andrejev, Armeegeneral und Oberbefehlshaber der ZBW (Zentrum für Beobachtung der Weltentwicklung) der Russischen Föderation. Der letzte Besatzungsmitglied – die bildhübsche Flugbegleiterin Jane sass nach der McLaughlin´s Anweisung auf ihrem Sitz hinter dem Cockpit mit Sicherheitsgurt angeschnallt. „Jack!“ störte die Stille John McLaughlin mit seiner scharfen Stimme. „Yes sir?“ antwortete gleich der zweite Pilot. „Haben wir vollgetankt?“ „Yes sir, wir sind voll inklusive der Zusatztanken.“ „OK, ich hoffe nur, dass uns die Kasperln nicht gewöhnlichen Kerosin getankt haben, wie letztes mal, als ich bei der Hochpilotage beinahe auf die Schnauze gefallen bin. Aber sie alle mit mir,“ lachte vollmündlich McLaughlin. So tat er das, wie immer. Er sagte eine witzliche Replike, um die Atmosphäre zu entspannen. „Nachdem ich die spezielle Tankstelle für die High Tech Flugzeuge, wie ich oder du hast Andrej finanziert habe, sollten sie sich nicht mehr irren. ‚Übrigens wir wüssten es schon lange, ob sie sich geirrt haben. Unsere Motorchen hätten uns sofort signalisiert, das Treibstoff denen nicht schmeckt.“ „Sicher würde unsere Maschine nicht so schnell steigen, sir,“ antwortete Jack. „Ich tanke hier auch, John,“ reagierte auf die Debatte Andrej. „Daran zweifle ich nicht Andrej. Du hattest es einfacher, als ich dir den Weg sauber gemacht habe, was?“ „Na, so würde ich es nicht sagen, aber im gewissen Sinne hast du Recht.“ „Da bin ich froh, dass du es sagst.“ Für einige Minuten sind alle still gewesen. „Hey sirs?“ hat plötzlich der zweite Pilot geschrien. „Was ist los Jack?“ fragte McLaughlin. „Wir haben ihn. Sehen sie ihn Herr Andrejev?“ „Ja. Klar, das ist er.,“ bestätigte Andrejev gespannt nach ein paar Minuten, als er sich neigte über grosses Monitor hinter beiden Piloten. „Fein monsieurs, wenn es wirklich TU 177 ist, dann wird er uns nicht wegfliegen, darüber werden wir uns, dass heisst ich und mein Pferdchen, kümmern, so mein Kumpel,“ John streichelte Volant seiner Maschine, wie er Knüppel nannte. Er gab Vollgas und die Motoren klangen sofort mit mächtigen Staccato, die auf Donnern 4 M-PerformanceAuspuffrohren von Paul Reno´s BMW M3 Cabrio erinnern. Mächtiges Display hat die rote Zahl 7 – maximale Geschwindigkeit gezeigt. „Soll ich ihn zaměřit sir?“ meldete sich der zweite Pilot mit gespannter Stimme. „Klar Jack, brauchst du nicht fragen. Ich habe gemeint, dass du solche Sachen schon automatisch machst,“ antwortete John ein bisschen empört. „Ich habe es unter Kontrolle sir,“ sagte Jack. „OK, halte ihn in der Sicht, wie einen geschwitzten Hund,“ befiel Mclaughlin und sagte weiter: „Hey Andrej, ich hoffe, dass dein Flugzeug nicht so einen Warnsystem hat, der auf meinen Pferd reagiert, was?“ „Aber weisst du doch John, mit grosser Wahrscheinlichkeit ja John. Wir haben uns bemüht nichts zu vergessen.“ „Kruzi, wie haben sie das entdecken können? Ich habe doch experimentale Flugzeug, das nirgendwo anders fliegt!“ „Na ich bin der Meinung, dass ich speziel dir nichts erklären brauche,“ potutelně lächelte Andrej. „Ja schon, du musst nichts sagen, wir beide wissen, wie der Haase laüft, Kumpel. Aber gerade in diesem Moment sind uns deine Extras nur als grosses Ärger gültig. Ob deine „neuen Piloten“ über uns Bescheid wissen, dann versuchen sie um jeden Preis zu flüchten.“ „Das werden wir bald sehen können. Im jeden Fall hast du noch vor kurzer Zeit behauptet, dass deine Katze oder Pferd, oder alle diesen Namen, mit welchen du dein Flugzeug nennst, viel beweglicher als mein TU 177 ist, besser manövrieren kann, da er kleiner und kompakter ist.“ „Das stimmt vollkommen mein Freund. Wir werden alles versuchen, wir werden ganze Arsenal einsetzten, was wir am Bord haben. Und wir werden die Gauner schon kriegen.“ McLaughlin wandte sich nach hinten an seinen Partner: „Nicht Kopf runter hängen Andrej, ich verspreche dir, dass wir sie einholen und dein Flugzeug bekommen wir zurück.“ „Soll ich MCD versuchen sir?“ fragte der zweite Pilot. „Als wir in der Schusslänge sind, sonst gehen wir Risiko ein, dass er uns mit seinem reflexiven Verteidigungssystem irgendwie bedrohen kann. Dann müssten wir gewisserweise gefährlich manövrieren, aber mit meinem Freund – er streichelte mit Liebe Knüppel – würden wir alles meistern können, ohne Zweifel. Aber Andrej sollte uns ein bisschen mit technischen Parametern bekannt machen, da wir uns im Falle des Falles effektiv entscheiden könnten. Was sagst du Andrej?“ „Charaso,“ Andrej hat sich in seiner kurzer Antwort auf seine Muttersprache begrenzt. Aber McLaughlin hat verstanden. Er hat sich in seinem Pilotenstuhl festgelegt und nahm den Knüppel mit beiden Händen um den besten Kontakt mit seiner Maschine zu machen. „OK Jack ich übernehme jetzt den Steuer. Du kannst sich meinem Freund widmen und folge diesen Gauner, der sich vor uns mit dem gestohlenen TU 177 exhibitioniert. Und wir müssen uns kümmern, dass es nicht so lange dauert! Jane!“ rief er ins Bordtelekom. „Yes sir?“ „Kommen Sie bitte gleich ins Cockpit.“ „Ich bin hier Herr McLaughlin,“ meldete sich die angenehme Mädchenstimme hinter John´s Rücken. „Sie sind wahnsinnig schnell Jane,“ sagte leise McLaughlin, er hat Gefühl, er muss seine vorherige strenge Wortweise ein bisschen korrigieren. „Was wünschen Sie sir?,“ sprach Jane weiter ohne an die Entschuldigung ihres Chefs zu achten. „Jane, setzen Sie sich gleich neben Herrn Andrejev. Ich hoffe, dass du nichts dagegen hast Andrej?“ wandte er sich an seinen Gast mit Lächeln. „Aber selbstverständlich nicht. Wer sollte etwas gegen Anwesenheit so schöner Frau haben?“ bemühte sich Andrejev um Lächeln, obwohl seine Laune gerade nicht so rosig war. „OK, mylady and gentlemen, go on,“ befiehl John. „Meine Herrn, ihre Aufgaben sind klar. Dir Andrej kann ich und will ich nichts befehlen, aber es geht um deinen TU 177, also du musst meine Autorität akzeptieren, mindesten jetzt am Bord meines Flugzeugs.“ „Klar, charascho John, ich bin Gast bei dir und freue mich, dass du mir helfen willst.“ „Very good Andrej, schau also genau Monitor an und wenn du eine ungewöhnliche Situation oder hauptsächlich die Person, die hinter dem Steuer den Knüppel hält, melde dich gleich bei mir. Und Jane, holen Sie Martinéz!“ „Yes sir.“ „Und holen Sie ihn gleich, Number One Priority, right now Jane!“ „Ich habe ihn sir,“ meldete die Flugbegleiterin binnen 10 Sekunden. „OK very good Jane, ich nehme ihn gleich in die Kopfhörer,“ John möchte nicht, dass alle Anwesenden sein Gespräch mit Martinéz mithören. „Hi José,“ begrüsste John seinen Mitarbeiter, als er sein zbrázděnou Gesicht am Headup Display gesehen hat. „Hi Chief,“ antwortete Mclaughlin, „Ich meine, ich sollte dich lieber nicht fragen, wie es dir geht?“ „Da hast du völlig recht, es gibt kein richtiger Zeitpunkt dafür!“ „Gut, also was brauchst du?“ Martinéz wusste gleich, dass sein Chef keine Laune für Scherze hatte. „Kennst du das Immatrikulationskennzeichen von TU 177?“ „Meinst du den Anderjev´s Experiment?“ „Yes, genau den, anderen gibt´s nicht, soviel ich weiss,“ sagte McLaughlin schon ein bisschen nervös. „Caramba, my boss, ich suche es schon. Ich hane CH 7 und schliesse auch 7 Militärsatteliten inklusive World Observer Station an,“ meldete mit stillem Donnern Martinéz. „Sobald wirst du ihn schnappen, melde dich gleich bei mir, klar? „Yes sir.“ „That´s it.“ John hat die Verbindung asugeschaltet und am Headup Display lies er nur die notwendigsten technischen Angaben über seinen GULFSTREAM. Auf zweiten Monitor sendete er die Abbildung des TU 177, das Gleiche hatten auch Jack und Andrej zur Verfügung. „So, gentlemen, excuse me, I forgot the only one Lady Jane on board. Wir müssen uns jetzt konzentrieren, dass wir die möglichst genauen Angaben über diese dirty beasts, die mit gestohlenem TU 177 fliegen und zwar sofort. Ich setzte voraus, dass mir es José bald am silbernen Teller (podnos) liefern wird, aber wir sollen inzwischen nicht die Beine auf Tisch legen, OK?“ „Yes sir, ich arbeite schon daran,“ antwortete der zweite Pilot.“ „Und was soll ich tun?“ fragte die Flugbegleiterin. „Jane, vielen Dank für die rasche Verbindung mit Martinéz, gute Leistung. Könne Sie uns bitte etwas zum Essen in der Küche vorbereiten, wie ich Andrej anschaue, er fällt langsam vom Stuhl auf Boden, wie er hungrig ist und Jack auch.“ „Yes sir, ich gehe schon.“ „That´s fine. Es genügen einige Sandwiche und etwas zum Trinken. Ich möchte noch ordentlichen Kaffee, Espresso, wie es immer gern habe, sie wissen es Jane.“ „Ja ich weiss.“ lachte Jane. „So die Herren, gutes Mädel, oder?“ „Ich meine, wir können neidisch sein John,“ schmeichelte ihm Andrejev. John wandte sich mit Lächeln vollen Freude zum Stuhl des zweiten Pilot, „Was sagst du Jack?“ „Sir, Sie wissen doch, dass wir ein starkes Team mit Jane sind….“ „Warte mal Jack, ich habe dich was Anderes gefragt?“ „OK, sie ist das Mädchen auf der richtigen Stelle.“ „Na gut, endlich hast du es richtig gesagt. Hoffentlich hast du nicht Absicht nähere Kontakte mit ihr aufzunehmen – du kennst doch mein Sprichwort, was im Hause ist, soll nichts für mich sein.“ „Sowas werde ich mir nie erlauben sir.“ „Clear Jack, I know,“ lächelte McLaughlin, „ du bist good chap…“ Er hörte auf inmitten seiner Rede weiter zu sprechen. GULFSTREAM schütterte plötzlich, als er auf etwas gestossen wäre – aber kein starkes Wind oder Turbulenzen könnten es im 30 Kilometer Flughöhe sein. „Damned, was war das?“ rief John und beobachtete blitzschnell alle Bordinstrumente vor sich. Er konnte aber nichts besonderes sehen. „Jack?“ „Yes sir?“ „Siehst du was besonderes?“ „No sir.“ „Du bist nicht gerade gesprächig. Schalte Overcontrol, Awacslightening glaube ich läuft die ganze Zeit.“ „Clear sir. Ich schalte jetzt OC dazu.“ „Fine. Ich bin schon neugierig. Jetzt werde ich Overviewsystem aus letzter Viertelstunde einschalten. In ein paar Sekunden werden wir Complete Detect Report auf unserer Bildschirme sehen können, meine Herren.“ „What‘s up Jane?“ schrie John in Bordinterkom. „Ich möchte nur fragen sir, was war da los? Diese Schütterung – es war ganz schön hart!“ „Es war nicht der Rede wert, Mädchen. Es ist zu merken, dass Sie nicht mit mir in US AIR FORCE gewesen sind. Sonst wäre Ihnen diese Schütterung als Streichen eines Kätzchen auffallen. Wenn Sie eine Rakete getroffen hätte, das war schon anderes Bierchen.“ „Das glaube ich Ihnen sir.“ „Klar Jane, keine Angst. Sie sind on Board einer ordentlichen Maschine und in der Besatzung sind die richtigen Kerle, die alles meistern werden. In weinigen Augenblicken werden wir schon Bescheid wissen, was los war, Lady Jane,“ John erinnerte die Reminiszenz an berühmtes Song von Rolling Stones – es war ein seiner beliebtesten. John´s Stimme klang so fest wie immer, aber in seinem Inneren war er sich nicht so sicher. Aber er glaubte an seinen Instinkt und seinen Flugzeug. „Wie in den alten Zeiten an F16 mein Freund“, hecoval sich leise, „auf uns werden sie nie draufkommen, die Buben! Darauf können sie sich verlassen.“